|
|
 |
 |
 |
 |
|
PENTAX K-7 - erste Gedanken von einem Pentax-Fan - von mir
K-7 Besonderheiten Durch die vielen Worte und Spekulationen im Internet ist jetzt vielleicht mancher Pentax Fan ernüchtert oder sogar enttäuscht!
Eine kleine semiprofessionelle Kamera mit dem seltsamen Namen Pentax K7, die kein echtes
Ausstattungs-Highlight oder gar eine Sensation verspricht. Da ist sie, kein größerer Sensor (Zum Glück macht Pentax den „Profi-Wahnsinn“, der nur mit wieder neuen und teuren Objektiven funktioniert, nicht mit!), keine 20 Megapixel - auch prima, der neue CMOS Sensor hat auch
wieder knapp 15 Megapixel und die Software wurde optimiert! Also ein innovativer Wegbereiter der viel Aufsehen erregt wie damals die Z1 Serie ist die neue K7 nicht geworden. Schon der Name gibt Rätsel auf. Er
passt so gar nicht in die Pentax Hierarchie, soll sie dem Berg K-7 Referenz erweisen? Es hätte schon irgendwas mit X sein müssen, nach KX, MX und LX. Auch K1 wäre logisch gewesen, vielleicht, so hoffen einige, will
sich Pentax ja noch nach oben Platz lassen für eine K1 mit großem Sensor… ich glaube nicht daran, den Platz kann nur eine 645D einnehmen.. Das Gehäuse ist etwas wertiger, aber kleiner als das der K20D, die sie
wohl nicht ablösen soll, mal sehn ob uns da im Spätherbst eine K30 erwartet oder welchen Namen sie auch immer bekommt (K70?).
Die Preisempfehlung von 1450 Euro mit Einsteiger-Zoom (merkwürdige Kombination!) ist sehr gut, ich hatte mit über 1800 Euro
gerechnet. Im Vergleich zu der K20D, die oft nur noch mit 700 Euro ausgezeichnet ist, erscheint der Preis vielleicht hoch.
|
 |
 |
|
-- rechts gehts weiter...
|
|
|
 |
 |
 |
|
|
 |
 |
 |
|
Erstaunlich ist auch, das Pentax als erster das D (für Digital) über Bord wirft – einfach nur K-7 – wie der legendäre Berg.
Im Vergleich mit anderen Gehäusen wirkt sie sehr kantig, das gefällt mir weniger, ich denke die K20D gefällt mir besser, mit ihrem Schwung. Aber das ideale Kameragehäuse bleibt für mich die Olympus E-1
Doch erst einmal abwarten wie sie sich in meine Hand schmiegt. Eine professionell angehauchte Kamera möglichst klein zu bauen, damit ist Pentax schon öfter legendär gescheitert, denn eine MX und auch die
geniale LX haben keinen größeren Käuferkreis angelockt, im Gegenteil, vielen war ein schwere und grobere F3 oder F1n deutlich lieber. Die K-7 ist nochmals kleiner und zierlicher als schon die K20D und erheblich
kompakter als eine Olympus E-3, E-30 und alle anderen Kameras ab 1000 Euro. ich mußte mich bei Olympus schon daran gewöhnen, das die Monitor-Tasten links verschwunden sind, dort aber mit gutem Grund – wegen des
beweglichen Monitor. Bei Pentax wird mir das schwerer fallen. Der unpraktische Hebel für den Bildstabilisator wurde zum Glück abgeschafft und die Funktion wohl ins Menü versenkt, wo sie hingehört. Die Situationen,
in denen der Bildstabilisator ausgeschaltet werden sollte, wie bei Stativbenutzung, sind sicher für viele nicht sehr häufig. Fast absehbar war, das Samsung anscheinend hier so nicht mehr mitzieht. Beim Thema
Bildbearbeitung in der Kamera können mich sicher die meisten nicht verstehen, die noch nie mit einer K10D oder K20D gearbeitet haben. Alle Fotos lassen sich im Nachhinein in der Kamera bearbeiten, sogar in
verschiedenen Abstufungen und dann werden sie automatisch als Kopie (!!!) gespeichert. Ich finde das für Weichzeichnung und andere Bearbeitung bisher absolut vorbildlich und stimmig! Bravo Pentax – weiter so!
Filmen ist für manche sicher prima, wenn sie sich an das veränderte Handling gewöhnen können. Am Mono-Sound, den derzeit alle außer Panasonic bieten, lässt sich absehen, das alle die gleichen Bauteile verwenden und
Stereo derzeit noch nicht von dem Anbieter realisiert wird. Immerhin ist ein externer Micro-Anschluß vorhanden. Nur Panasonic geht mit der großen Video-Erfahrung einen eigenen Weg! Schaut man mal genau hin, hat
Pentax mit seiner ersten professionell angehauchten Kamera seit der unsäglich gefloppten MZ-S (2001) sehr viel richtig gemacht. 2001 hatte man zu viel riskiert, ein völliges neu Design im Cockpit Stil – das auch bei
mir nicht ankam. Schon gar nicht nach den sehr gelungenen MZ-5 und MZ-3 Kameras.
1987 hatte man mit der SFX den Aufbruch in Autofocus-Zeiten gezeigt (erster eingebauter Miniblitz und Blitzschuh rechts überm Griff!),
1991 hat man dann die schönste Kamera der letzten 20 Jahre kreiert, die Z1, mit Motorzoom, die natürlich auch nicht jedem gefiel. Pentax große Zeiten der Spotmatic, KX, MX, und vor allem LX waren mit der
ungeheuren Akzeptanz einer Nikon F3 und den späteren Eos Kameras einfach vorbei. Heute hat es Pentax sogar schwer sich gegen Sony zu behaupten, obschon das meiner Meinung nach der K-7 mit den tollen Objektiven
mühelos gelingen sollte. Richtig schwer hat sie es auch gegen Olympus. Sieht man einmal von den Sensoren und der Sensorgröße ab, ist Olympus technisch seiner Zeit um Jahre voraus und Pentax läuft ihr immer noch
hinter her. Auf den ersten Blick wird das für mich beim Monitor sichtbar, Pentax hätte ihn beweglich gestalten sollen, so wie jüngst den Monitor der Nikon D5000. Wenn schon eine HD-Filmfunktion, die Olympus als
einziger bisher nicht bietet, dann bitte mit drehbarem Monitor. Dafür hat Pentax endlich erkannt, das das Rad für die Belichtungswahl wieder arretiert werden muß! Es geht doch, liebe Canon, Sony und
Panasonic-Entwickler! Ist doch gar nicht so schwer und tut nicht weh. Die Marke Pentax ist schon längst kein Innovator mehr in Sachen neuester technischer Spielereien. Die Ingenieure versuchen weiter zu
entwickeln was am Markt an sinnvoller Technik verfügbar ist.
|
|
|
 |
 |
|
-- rechts gehts weiter...
|
|
|
|
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
|
|
|
Pentax löst das Dilemma um die Größe einer DSLR-Kamera prima – ein niedriges, kleines Gehäuse mit einem großen Handgriff und auf
Wunsch einem zusätzlich wertigen Batteriegriff. Eine menge Fotografen haben Pentax und Olympus-Kameras nie geschätzt, weil sie ihnen zu klein und vermeintlich zu fummelig waren. Sie wollten mit einer großen schweren
F2, F3, F4, Eos 1, D3, Eos 5D
oder zumindest D300 angeben. Bei Menschen mit großen Händen kann ich die Vorbehalte durchaus verstehen, für die kommt fast nur eine Eos mit großem hinteren Drehrad in Frage. Bei allen anderen nicht. Für mich
waren Kameras aber auch nie ein Statussymbol, selbst eine Leica M7 benutze ich zum fotografieren und trage sie nie auf dem Bauch sondern immer unauffällig.
Also wer Statussymbole braucht war bei Pentax wie auch bei Olympus immer falsch. Da läuft man doch heute besser mit einer D3x oder Sony Alpha 900 durch die Weltgeschichte, während die Pentax K-7 Menschen die
Welt fotografieren. Wer die Marke Pentax kennt erwartet eine kleine, handliche, sehr gut verarbeitete und liebevoll durchdachte Kamera mit modernster Technik. Ich denke, genau das bekommt er mit der neuen K-7.
ICH HOFFE NUR DAS PENTAX SICH HIER NICHT VERHEBT UND DIE KAMERA WIRKLICH DEUTLICH BESSERE INNERE WERTE HAT!
Denn Wetterdichtigkeit alleine ist heute kein Kaufargument mehr, das haben sogar etliche Digicams und Olympus DSLRs schon lange.
Ich finde die Vorstellung dieser Kamera mit zwei neuen Objektiven etwas befremdlich, zwei lichtschwache Hobby-Zooms
3,5-5,6/18-55 mm WR und 4,0-5,6/55-200 mm WR – also Wasser resistent abgedichtete Neuversionen der bisherigen Zooms? Das war nicht das was mir vorschwebt, aber wenigstens konsequent und bisher einzigartig, denn
selbst Vorreiter Olympus hat seine Einsteiger-Zooms (14-42 mm und 40-150 mm) bisher nicht mit Dichtungen versehen. Ganz zu schweigen von Canon, Nikon und Sony.
Pentax war 1991 zuletzt Vorreiter, man hatte
erkannt, das es vorteilhaft ist, ein Motorzoom zu haben. Leider war man damit damals viel zu früh und außer Yashica sprang kein anderer Hersteller darauf an. Heute wäre Pentax König mit dieser Funktion, denn wenn
die Kameras jetzt auch perfekt Filmen können und durch die Wechselobjektive jede Digicam überflügeln können – brauchen sie schnelle, geräuschlose Motorzooms! Deshalb hatte ich erwartet das Pentax die alte Technik
jetzt sofort wieder zur Verfügung stellt… Leider wird man damit wohl warten, bis es demnächst wieder alle haben.
Auf der Objektivseite erwarte ich mit der Vorstellung einer so ambitionierten Kamera auch den Ausblick auf das DA* 2,8/300 mm,
den 1,4 x und 2x Konverter und eine Zukunftsperspektive auf ein handliches DA* 4,5/500 mm oder zumindest ein DA* 4,5/400 mm Supertele. Aber vermutlich warte ich da vergebens, genauso wie nie
wieder ein 4,0/600 mm oder gar das supertolle 5,6/250-600 mm aufgelegt werden. So viel Brennweite braucht ja heute kaum noch ein Mensch und das stimmt leider auch. Doch ein Zoom 5,6/100-500 mm wäre für Pentax
eine Königslösung, die auch andere neidisch machen würde. Das 4,0/60-250 mm war ein schöner Schritt, aber es ist doch etwas kurz, es hätte schon ein 4,0/50-300 mm sein dürfen. Mit Konverter ist eine variable
Brennweite bis knapp 400 mm möglich, im längeren Telebereich muß deshalb noch etwas kommen. Wenn sich bewahrheitet, dass Pentax in den nächsten Monaten ein DA 2,8/20mm; DA 2,8/135 mm und sogar
DA* 1,0/50 mm und DA* 4,0/400 mm bringt, dann ist Pentax wieder gut aufgestellt. Zum Vergleich: Pentax K20D 14,1 x 10 x 7 cm; 715g (ohne Accu und Karte)
Pentax K7 13 x 9,6 x 7,2 cm; 670g (ohne Accu und Karte), trotz Magnesium-Gehäuse!!!
|
|
|
|
-- rechts gehts weiter...
|
|
|
|
 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
|
 |
|
|
|
Licht: + HDR-Funktion zur Kontrastoptimierung in der Kamera
+ kein großes Angeber-Gehäuse (sie bleibt handlich und unauffällig oder bietet einen Zusatzgriff) + großer Handgriff (leider nicht austauschbar – denn das wäre der Hit!)
+ Live-View auf dem großen neuen 3” Monitor hoher Auflösung - mit Kontrast-AF + Kälte und Feuchtigkeitsresistent (bis – 10°) + Magnesiumgehäuse mit Miniblitz
+ erheblich leiserer Verschluß - immerhin endlich 1/8000 Sekunde + 100% Sucher - noch heller als bisher, aber nur 0,92 fach Vergrößerung + neues Ultraschall Sensor-Reinigungssystem nach Olympus-Vorbild
+ noch umfangreichere Bildbearbeitung in der Kamera – ich liebe sie! + Bildformat endlich wählbar, 3:2, 16:9, 4:3: 1:1
+ wie schon in den anderen Pentax-Kameras, weiter verbesserte - wirklich wirksame Bildstabilisierung + jetzt auch 5 Bilder pro Sekunde + RAW-Taste und pentax-eigene neue Belichtungsprogramme TAV, SV
+ neuer, verbesserter Batteriegriff (D-BG4) auch für AA-Batterien und Accus + endlich ist der SR-Aktivierungshebel verschwunden + externer Mikrofon-Anschluß, HDMI-Schnittstelle
+ Horizontausgleich, manuelle Anzeige + Belichtungskorrektur endlich +/- 5 EV Werte!
Zwielicht: ~ verbesserte Ausnutzung des 15 Megapixel CMOS-Sensors…. Bildrauschen bei 1600 besser?
~ HD-Filmfunktion (aber auch ohne Stereoton und spezielles Motor-Zoom-Objektiv) mit Blendennutzung ~ verbessertes AF-System mit mehr Speed bei bewegten Motiven… abwarten!
~ aufwendiges 100% Sucher-Prisma (aber leider kein High-Eyepoint + nur 0,92 Vergrößerung) ~ die Belichtungsmessung war schon immer sehr gut und treffsicherer als bei vielen Canon- und Nikon-Kameras,
warum wird die jetzt in 77 Segmente unterteilt?
~ ob die Tasten ideal verteilt sind? ~ Verschluß “nur” bis 100.000 Auslösungen getestet ~ neuer Accu, nicht kompatibel mit dem bisherigen! ~ nur ein SDHC Kartenschacht!
Schatten: - kein beweglicher Monitor (sehr schade! Das ist wenig durchdacht!)
- keine Unterstützung des Blendenrings durch mechanischen Mitnehmer - kein Blendensimulator - schwache Blitzsynchronzeit von 1/180 Sekunde - 1/500 sollte möglich sein!
- weiterhin vermutlich deutliches Bildrauschen und kaum Konkurrenzfähig im Dunklen - kein ISO 50 oder gar ISO 25 - leider ist die Kartenfachverrigelung weg gefallen
- runder Suchereinblick wäre mir erheblich lieber - langweilige, blöde Gurtaufhängung und eine Öse links vorne – nichts geht hier über die Pentax LX!
|
|
|
|
-- rechts gehts weiter...
|
|
|
 |
|
|
|