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2009 - Mai - 18. Tag
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Digicams - Die Kamera für die Hemdtasche
Kamera kompakt
Mich haben kompakte Digitalkameras, sogenannte Digicams schon seit dem Jahr 2000 begleitet, die Kodak DC 4800 (28-90 mm!)
und Minolta Dimâge 7 (28-200 mm) waren wirklich spannende und kompakte Zoom-Kameras. Digitale Spiegelreflexkameras waren einfach zu wenig überzeugend und zu teuer, so dass Anfangs nur die Digicams spannend waren.
Sie unterscheiden sich durch den fehlenden Spiegelreflexsucher und mit einem fest eingebautem Zoomobjektiv. Seit 2007 die Canon Powershot Kompaktkamera G9 (2,8-4,8/35-210 mm) mit dem RAW-Dateiformat ausgestattet wurde und die G10 hat letztes Jahr dann endlich auch ein Zoom 2,8-4,5/28-140 mm mit Bildstabilisierung bekam, werden sie gerne als perfekte Begleiter aller Fotografen angeboten. Für mich sind sie das mitnichten, mit einer G5 loszuziehen war noch sehr reizvoll, abgesehen vom fehlenden Weitwinkel-Zoom
(2,0-3,0/35-140 mm) war das die letzte tolle Begleiterin von Canons Powershot-Kameras. Die Nikon, Pentax, Samsung, Kodak, Casio und Ricoh Kameras versprachen manches, hielten aber nie wirklich mit den innovativen
Firmen Olympus, Panasonic, Canon, Fuji und Sony mit. Wobei Casio und Samsung schöne flache Kameras mit guten Funktionen anbieten.
Alle Jahre wieder bricht eine Neuheitenflut auf alle Fotofans herein. Dieses Jahr gibt es alleine von den populären Herstellern mehr als 123 verschiedene Kameras.
Ich suche mir jedes Jahr die spannendsten heraus und probiere sie nach meinen Bedürfnissen.
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Mich interessiert bei einer solchen Kamera kein RAW. Ich bin ohnehin überrascht wie viele Menschen sich anscheinend lieber mit
Dateien im PC als mit der Fotografie beschäftigen. Ich verlange von so einer Kamera, dass sie richtig belichtete, fokussierte und farbneutrale Fotos mit vielen Details und Tiefe automatisch erzeugt.
Das die Kameras alle ab 400 ISO spürbar an Bild- und Farbqualität verlieren, ist den winzigen Sensoren, die Verwendung finden, geschuldet. Der Sensor einer DSLR-Kamera ist 7mal (Halbformat) bis 15 mal (KB-Format) größer, als der am weitesten verbreitete 2/3 Zoll Chip. Es ergibt sich eine Formatdiagonale von nur 11 mm (KB = 43,3 mm). Deshalb erwarte ich schon bei ISO 800 keine detailscharfen, rauscharmen Fotos mehr. Fuji und Sigma haben da als einzige etwas bessere Bildergebnisse, die sich teilweise auch bei 1000 ISO noch sehen lassen können.
Mancher wünscht sich eine Möglichkeit die Blende oder Zeit manuell zu steuern.
Da fast alle Kameras erst bei Lichtstärke f:3,5 beginnen und bei rund f: 5,6 enden bieten sie durch die winzigen Sensoren eine
unglaublich große Schärfentiefe auch bei Offenblende. Da würde ein bewußtes Aufblenden auch nicht helfen, zumal die Kameraautomatik oft ohnehin Offenblende favorisiert. Ein Abblenden ist oft der Bildqualität
abträglicher, da dann der Beugungsfehler sichtbar wird. Also das Spiel mit der Blende wäre allenfalls bei Digicams mit Lichtstärke f: 2,0 empfehlenswert.
Ein wirklich unverzeihlicher Fehler, bei allen Kameras, selbst bei den allermeisten Spiegelreflexkameras, ist die
Leichtgängigkeit eines Belichtungs-Programm-Rades oder anderer Drehräder und Schalter. Hier zeigt sich
deutlich das niemand aus den japanischen Entwicklungsabteilungen noch selbst zum fotografieren kommt. Denn jedesmal wenn sie die Kameras aus der Tasche oder der Kleidung ziehen müssen sie die wesentlichen
Einstellungen kontrollieren, da sie sich selbstständig verstellen. Einfach unglaublich! Dabei ist es so einfach, alle Belichtungs- und Programmfunktionen unter einer Modetaste zu verstecken, man braucht sie
ohnehin kaum und für andere Basisfunktionen ein griffiges Drehrad mit Sperrknöpfchen in der Mitte zu konstruieren.
Aus irgendeinem Grund ist das nicht gewollt, besonders Canon fällt hier sehr negativ auf.
Dieses Jahr habe ich mir aus der Kameraflut folgende Kameras heraus gepickt:
Kameras die meine Minimalforderung erfüllen, 28 mm Weitwinkel, über 100 mm Tele, Bildstabilisator, großer, präziser Monitor,
kompakt und leicht:Mich interessiert bei einer solchen Kamera kein RAW. Ich bin ohnehin überrascht wie viele Menschen sich anscheinend lieber mit Dateien im PC als mit der Fotografie beschäftigen. Ich verlange von
so einer Kamera, dass sie richtig belichtete, fokussierte und farbneutrale Fotos mit vielen Details und Tiefe automatisch erzeugt.
Das die Kameras alle ab 400 ISO spürbar an Bild- und Farbqualität verlieren, ist den winzigen Sensoren, die Verwendung finden, geschuldet. Der Sensor einer DSLR-Kamera ist 7mal (Halbformat) bis 15 mal (KB-Format) größer, als der am weitesten verbreitete 2/3 Zoll Chip. Es ergibt sich eine Formatdiagonale von nur 11 mm (KB = 43,3 mm). Deshalb erwarte ich schon bei ISO 800 keine detailscharfen, rauscharmen Fotos mehr. Fuji und Sigma haben da als einzige etwas bessere Bildergebnisse, die sich teilweise auch bei 1000 ISO noch sehen lassen können.
Mancher wünscht sich eine Möglichkeit die Blende oder Zeit manuell zu steuern.
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Da fast alle Kameras erst bei Lichtstärke f:3,5 beginnen und bei rund f: 5,6 enden bieten sie durch die winzigen Sensoren eine
unglaublich große Schärfentiefe auch bei Offenblende. Da würde ein bewußtes Aufblenden auch nicht helfen, zumal die Kameraautomatik oft ohnehin Offenblende favorisiert. Ein Abblenden ist oft der Bildqualität
abträglicher, da dann der Beugungsfehler sichtbar wird. Also das Spiel mit der Blende wäre allenfalls bei Digicams mit Lichtstärke f: 2,0 empfehlenswert. Ein wirklich unverzeihlicher Fehler, bei allen Kameras,
selbst bei den allermeisten Spiegelreflexkameras, ist die Leichtgängigkeit eines Belichtungs-Programm-Rades oder anderer Drehräder und Schalter. Hier zeigt sich deutlich das niemand aus den
japanischen Entwicklungsabteilungen noch selbst zum fotografieren kommt. Denn jedesmal wenn sie die Kameras aus der Tasche oder der Kleidung ziehen müssen sie die wesentlichen Einstellungen kontrollieren, da sie
sich selbstständig verstellen. Einfach unglaublich! Dabei ist es so einfach, alle Belichtungs- und Programmfunktionen unter einer Modetaste zu verstecken, man braucht sie ohnehin kaum und für andere
Basisfunktionen ein griffiges Drehrad mit Sperrknöpfchen in der Mitte zu konstruieren. Aus irgendeinem Grund ist das nicht
gewollt, besonders Canon fällt hier sehr negativ auf. Dieses Jahr habe ich mir aus der Kameraflut folgende Kameras heraus gepickt:
Kameras die meine Minimalforderung erfüllen, 28 mm Weitwinkel, über 100 mm Tele, Bildstabilisator, großer, präziser Monitor,
kompakt und leicht:
Sony W-290 (3,3-5,2/28-140 mm) 145g 2,3cm
Fuji F200 EXR (3,3-5,1/28-140 mm) 175g 2,3cm
Canon G10 (2,8-4,5/28-140 mm) 350g 4,6cm
Canon 110 IS (2,8-5,8/28-112 mm) 145g 2,2cm
Nikon S620 (2,7-5,8/28-112 mm) 120g 2,3cm
Nikon P6000 (2,7-5,9/28-112 mm) 240g 4,2cm
Olympus Mju tough 8000 (3,5-5,1/28-102 mm) 180g 2,2cm Panasonic FX 40 (2,8-5,9/25-125 mm) 206g 3,3cm
Panasonic LX3 (Leica D-Lux 4) (2,0-2,8/24-60 mm) 300g 2,8cm Samsung WB 100 (4,3-5,8/24-120 mm) 2,1cm
Sony HX-1 (2,8-5,2/28-560 mm) 450g 8,2cm
Fuji S2000HD (3,5-5,4/28-414 mm) 390g 7,6cm
Nikon L100 (3,5-5,4/28-420 mm) 355g 7,8cm
Samsung WB 500 (3,3-5,8/24-240 mm) 220g 3,7cm
Panasonic TZ-7 (3,3-4,9/25-300 mm) 205g 3,3cm
Canon SX 200 IS (3,4-5,3/28-336 mm) 220g 3,8cm
Olympus Mju 9000 (3,3-5,9/28-280 mm) 190g 3,1cm
Olympus SP 590 (2,8-5,0/26-676 mm) 515g 9,1cm
Zum Vergleich: Olympus E 620 (3,5-5,6/28-84 mm) 520g +190g= 710g 6,0cm + 6cm = 12cm
Panasonic G-1 (3,5-5,6/28-90 mm) 390g +200g= 590g 4,5cm + 6cm = 10,5cm
Alle Gewichte ohne Akku, Realgewicht also plus 40-80g!
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Jede dieser Kameras hat ausgesprochene Stärken und Schwächen.
Schon die Daten der Objektive ähneln sich so sehr, besonders wenn man die jeweiligen Größen der Sensoren bedenkt, das davon
ausgegangen werden kann, das viele vom gleichen Hersteller (Pentax ?) stammen. Hier traue ich fast nur Panasonic/Leica, Canon G-Reihe und Olympus eigene Konstruktionen zu, insbesondere, da sich diese Kameras in
der Bildqualität abheben können. Besonders spannend war für mich ob Olympus zur alten Stärke zurück gefunden hat, denn bis vor 3 Jahren waren sie in diesem Segment praktisch konkurrenzlos. Heute baut Panasonic technisch durchweg die spannendsten Kameras. Rein optisch triumphieren wie erwartet die Panasonic LX3, Olympus Mju 9000, Canon G10 und Fuji F200 EXR vor allen anderen.
Mir wäre ein lichtstarkes Superzoom Objektiv am allerliebsten, ein 1,8-2,5/24-300 mm wäre ein Traum. Wer wie ich Lichtstärke liebt wird sich vielleicht auch heute noch für eine Canon G5 begeistern können oder mit den bisher besten (im Sinne von Bildqualität und Detailschärfe bis 400 ISO) Digicam liebäugeln die bis heute gebaut wurde, der Olympus Camedia C-5050 oder C-5060.
Die C-5050 bietet bis heute die konkurrenzlos beste Bildqualität. Leider ist sie auch etwas größer, schwerer, nicht allzu schnell und hat leider nur ein 1,8-2,6/35-105 mm Objektiv. Obwohl sie schon Anfang 2003
erschien hat sie auch heute noch viele Liebhaber unter den Berufsfotografen und die allermeisten Kameras funktionieren noch ohne Fehl und Tadel und liefern die bestmögliche Bildqualität auf einem kleinen Sensor.
Die Panasonic LX 3 oder Leica D-Lux 4 werden aus meiner Sicht etwas überschätzt. Sicher ist das aktuell lichtstärkste Objektiv mit f: 2,0-2,8 verlockend, aber Brennweiten von nur 24-60 mm sind kaum das was man immer
braucht. Für Landschaftsaufnahmen sind die kleinen Sensoren letztlich nicht gut genug. Da gibt es inzwischen spannendere Objektive, wie das der Samsung WB 500 = 24-240 mm natürlich gehen da auch wieder 1 1/2 bis 2 Blenden Lichtstärke verloren f: 3,3-5,8. Und leider auch etwas Kreativität durch die noch größere Schärfentiefe.
Nur ist mit 2,8/60 mm auch keine echte Begrenzung der Schärfentiefe möglich. Da war die Olympus C-5050
mit 2,6/105 mm schon ein anderes Kaliber. So gelungen diese Leica- und Panasonic-Kameras für anspruchsvolle Fotografen auch aussehen, mich reizen sie kein bisschen. Mich würde auch stören permanent mit dem
Objektivdeckel hantieren zu müssen, aber das ist bei der Olympus C-5050 leider auch so.
Außerdem sind die Kameras für die Hemdtasche schon zu groß und zu schwer, rund 300g auf 11x 6 cm bei 2,7cm Dicke verteilt. Zusätzlich sind sie mit 430 bis 700 Euro sehr kostspielig.
Eine Panasonic TZ7 oder Samsung WB500 sind rund 100g leichter und etwas schlanker. Wer es noch schlanker und leichter braucht, wird mit einer Panasonic FX 40 oder FX 550 fündig. Die haben ein 2,8-5,9/25-125 mm Leica Objektiv sind 1 cm schlanker und rund 80 g leichter und bringen kaum mehr auf die Waage als ein Handy.
Allerdings sind solche flachen und kompakten Kameras oft auch schlechter zu halten und noch fummeliger zu bedienen. Die Bedienung ist sicher Geschmackssache, wenn auch bei allen recht ähnlich.
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Die Kameras von Fuji, Nikon, Sony und Canon konnten mich alle nicht wirklich überzeugen, immer fehlt etwas und die erreichbare
Bildqualität ist recht ähnlich. Olympus überzeugt durch tolle Verarbeitung, aber die Fotos sehen nicht so gut aus, wie die aus einer Panasonic. Durch den Parallelvergleich mit den Olympus-Kameras von 2003
zeigt sich, das sich die Bildqualität weder optisch noch Sensor-technisch verbessern konnte – im Gegenteil. Nicht einmal das Bildrauschen ist bei 400 ISO so gewaltig weniger geworden, nur sind eben heute auch 800
und 1600 ISO möglich.Selbst foptografisch unbedarfte erkennen mit der C-5050 sofort, das sie etwas besonderes in der Hnad halten und die Fotos denen anderer Digicams sichtbar überlegen sind.
Die Besten Kompromisse lassen sich für mich schon aus diesen wenigen Daten ableiten: Ganz klein und flach = Panasonic FX40 Viel Brennweite und trotzdem kompakt = Panasonic TZ7
Beide Kameras können in der Praxis, außer durch ihre Kompaktheit und durch ihren günstigen Preis in keinem Punkt mit einer
Olympus E-620 oder einer anderen Spiegelreflexkamera mithalten – sollen sie auch gar nicht. Sie versprechen automatisch, technisch gute Fotos und das erfüllen sie auch!
Panasonic hat sich hier einen solchen Vorsprung erkämpft, das alle anderen erst 1-2 Jahre später aufschließen werden. Nur eins muß man bedenken, ein Zweitakku verschlingt 60 Euro, da er kodiert ist, wie
neuerdings auch Canon-Akkus, gibt es so bald keine preiswerten Alternativen - und Panasonic ist einer der größten und wichtigsten Akku-Hersteller weltweit...
Die Canon G10 behauptet eine Sonderstellung, ist mir jedoch viel zu groß und zu unförmig geraten, dann doch lieber eine „alte“ G5.
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