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2009 - Mai - 09. Tag
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attraktive neue DSLR-Kameras
jetzt kommt sie doch noch, eine Kameraneuheiten-Flut, Olympus machte mit der absolut erstaunlichen
(vor allem Preis-Leistung!) E-620 den Anfang und zeigt jedem was unter 700 Euro für eine tolle Kamera möglich ist. Canon zauberte dann schnell eine Eos 500D aus dem Hut, die die Eos 50D fast unattraktiv macht,
aber Canon vergisst weiter die kamerainterne Stabilisierung und beweglichen Monitor. Nikon kann da nicht tatenlos zusehen und präsentiert anstatt einer D45 plötzlich eine D5000 mit beweglichem Monitor, der sogar
clever angebracht ist, aber leider auch ohne Stabilisator. Jetzt sind Sony und Pentax dran. Sony wird in den nächsten Tagen mit drei neuen, leicht unterschiedlichen Einsteiger-Alphas kommen, wovon sicher eine
auch Filmen kann, mit beweglichem Monitor und Stabilisierung und die 4 auf der letzten Messe als dummies gezeigten Objektive werden wohl auch Realität. Einen Knüller erwarte ich von Pentax, entgegen dem Trend
zeigt Pentax eine semiprofessionelle K7D (Name ist noch Vermutung) - deren Bedienung hoffentlich wieder wegweisend wird, zumindest ist das lästige Belichtungs-Mode-Rad jetzt endlich mit dem Sicherungsknopf versehen.
Ich wünsche mir, das sie locker mit eine Nikon D300 konkurrieren kann... Panasonic liefert bald die konsequenteste Zukunftskamera aus, die GH1 kann richtig Filmen, mit Stereoton und mit speziellem Objektiv und
auch richtig fotografieren...Es wird spannend wann sich Canon und Nikon genötigt sehen auf dieses Konzept einzusteigen. Und Olympus wird dann vielleicht einen spannenden Höhepunkt der Kameraentwicklung zeigen,
eine MicroFourthirds Kamera mit einigen neuen Objektiven, die als kompakte Hochleistungskamera neue Akzente setzen könnte, die nicht so verspielt ist wie die Panasonic G1 und eine durchdachtere Bedienung hat.
Das alles noch im Mai...
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Die Sieben attraktivsten System-Kameras unter 900 Euro für Sommer 2009:
0 Pentax K20D
I Olympus E-620
II Olympus E-30
III Pentax K200D
IV Canon Eos 500D
V Nikon D5000
VI Panasonic G1
VII Panasonic L10
Die Pentax K20D ist durch ihre tolle Verarbeitung, Sucher, Bedienung, Stabilisierung und AF bei einem Preis unter 700 Euro einfach konkurrenzlos.
Die Olympus E-30 ist so sehr im Preis gefallen, das sie der E-620 jetzt doch überraschend das Leben schwer macht, denn die ist nur kleiner und leichter und hat sonst einen Preisvorteil von nur noch 200 Euro.
Die Pentax K200D gibt es schon für 370 Euro und wird völlig unterschätzt, sie kann kaum weniger als die K20D ist nur weniger solide.
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Eine Canon Eos 500D muß sich ohne Stabilisator und beweglichen Monitor mit einem Preis von 700 Euro geschlagen geben.
Sie ist aber ungleich attraktiver als alle anderen Canon Kameras und hat der Eos 50D schnell den Schneid abgekauft.
Bei Nikon sieht es ähnlich aus, die D90 war gleich zu teuer und wenig überzeugend, da ist die D5000 wesentlich spannender,
nur bei Preisen über 700 Euro ist Nikon nicht wirklich spannend. Wer NIKON wirklich erleben will braucht eine D300 für rund 1300 Euro, oder muß auf den Nachfolger warten. Panasonic hat mit der G1 einen schönen
Achtungserfolg gelandet und zeigt wohin sich viele Kameras entwickeln werden. Gleichzeitig schockt die Marke aber auch mit einer preiswerten L10, für die es kaum Panasonic-Objektive gibt Olympus und andere
Objektive sind nur halb so attraktiv, da Panasonic keinen internen Bildstabi bietet und lenkt ihr ganzes Potential jetzt auf Micro-Fourthirds. Mal sehen ob und wie sich Sony jetzt hier einreihen wird, bisher hat
mich keine der Kameras wirklich begeistern können und die Objektive schon gar nicht, selbst das neue 5,6/70-400 mm Tele ist nur teuer und langsam, aber nicht gut bei 400 mm und Offenblende.
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Nikon D5000 Ich finde die Vorstellung der Nikon 5000 nicht so überzeugend. Ich kann es Ihnen gar nicht genau sagen warum, aber das war mit Nikon Kameras für
Einsteiger schon immer so. Schon in den siebziger Jahren mit Nikon FT2, EF, EM, FG, F401, F50, F70 und setzte sich auch digital fort mit einer Nikon D40, D60, D70.
Vielleicht sind auch die Erwartungen an den Namen Nikon einfach zu hoch. Und wenn ich sie dann in die Hand nehme, aufgerauhter Plastik, sie fasst sich von allen Kameras für meinen Geschmack am unsympathischsten
an, ähnlich wie die D90. Es fällt mir schwer so ein Gerät zu empfehlen.
Wie bei anderen Herstellern auch, werden die Kameras von einer eigenen Entwicklungsgruppe entworfen. Warum die weder technisch
noch im Design, noch später im Bildergebnis gegen Canon, Pentax, Olympus-Einsteiger-Kameras wirklich punkten können, ist mir seit Jahrzehnten unklar. Mit der Nikon D5000 fürchte ich ähnliches. Schon der Name verrät,
das Nikon hier noch einmal neu anfängt, eine tausender Serie hat es so bei Nikon noch nicht gegeben. Vielleicht folgt sie der Canon Eos 1000D, bleibt aber deutlich teurer. Rund 740 Euro Einstandspreis sind kein
Schnäppchen. Die Canon Eos 1000D wurde für 550 Euro eingeführt, auch wenn jetzt Nikon mehr Ausstattung und erstmals einen beweglichen Monitor hinein gesteckt hat, ist sie am Zielpreis für Einsteigerkameras von 500
Euro deutlich vorbei. Ich frage mich daher, wo Nikon damit hin will, denn wie die perfekte Zweitkamera zur D300 oder auch nur zur D90 sieht sie nun wahrlich nicht aus.
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Sie zeigt allerdings wohin es mit einer Nikon D400 (oder D4000?) gehen wird, sie wird sicherlich auch den beweglichen Monitor mit
Schenkel unten an der Kamera bekommen, zusätzlich die Filmfunktion in HD-Qualität und ich fürchte es wird auch einen Bildsensor mit noch mehr Auflösung geben. Die digitale Spiegelreflex für Einsteiger D5000
bietet: 12 Megapixel im Halbformat, Filmen in HD (1280x720 Pixel), Live-View, 4 B/s - und einen 2,7 Zoll großen Schwenkmonitor. Der Verschluß soll immerhin für 100.000 Auslösungen ausgelegt sein.
Die Video-Funktion entspricht jener der D90, zwar HD aber kein Autofokus während des Filmens und kein Stereoton! Die Nikon 5000D soll Familien- und Hobbyfotografen, früher nannte man die unverblümt „Knipser“,
eine unkomplizierte Kamera mit hohem Spaßfaktor sein. Also Spaß an einem Fotogerät stelle ich mir ehrlich gesagt anders vor. Wenn ich bedenke, das ich für den Gehäusepreis eine neue Fuji S5 Pro oder gebrauchte
Nikon D200 bekomme, mit denen sicher jeder viel mehr Spaß hat… Allerdings sind die Gehäuse etwas schwerer und nicht ganz so handlich.
Die 5000D wiegt mit verkleinertem Akku 610 g und ist 12,7 x 10,4 x 8 cm groß. Die Nikon D200 bringt es auf gut 900g , die Nikon D90D wiegt 100g mehr und die D60 sogar knapp 100 g weniger als die 5000D.
Sie ist immer noch viel höher und bulliger als eine Olympus- oder auch nur Canon-Einsteigerkamera.
Sie hat die wesentliche Technik und den Bildsensor von der Nikon D90 geerbt und ist jetzt ein Spaßmodell zwischen allen Stühlen. Sie wartet mit einer verschiebbaren Empfindlichkeit von 200 bis 3200 ISO auf, die
um eine Stufe nach unten und oben (100 ISO, 6400 ISO) noch erweitert werden könnte. In der Praxis ist das jedoch wenig sinnvoll. Die D5000 bietet zusätzlich einen Geräuschlos-Modus, mit dem die Kamera ein wenig
leiser wird. Nikon reduziert in diesem Modus die Spiegelgeschwindigkeit und der Spiegel wird erst wieder runter geklappt, wenn der Auslöser losgelassen wird. Dadurch ist im Sucher kein Bild sichtbar, nur auf dem
Monitor, die D5000 verändert ihr Auslösegeräusch und wird ein wenig dezenter.
Aber hurra, Nikon hat jetzt wenigstens mal einen beweglichen Monitor, dafür braucht Canon dann noch ein Jahr, obwohl sie ihn in
der G-Reihe mit erfunden haben.... Durch den neig- und drehbaren Monitor verspricht Nikon neue Perspektiven. So neu das Olympus, Panasonic und Sony sie schon seit Jahren bieten. Eine andere wichtige
Innovation der anderen Hersteller hat Nikon hier leider wieder nicht realisiert – die kamerainterne Bildstabilisierung. Verwöhnte Fotografen, die mit IS, VR, OS-Bildstabilisierungs-Systemen in den Objektiven
arbeiten werden meine Forderung wohl kaum verstehen. Denn sie haben vielleicht noch nie mit einer Olympus, Pentax oder Sony Kamera gearbeitet. Ausnahmslos alle Objektive werden immer stabilisiert und das mit wenig
Mehraufwand, fast kostenlos, sehr wirksam – wenn nicht gar oft noch wirksamer – und vor allem ohne optische Einbußen! Wann begreifen die endlich, dass die Stabilisierungssysteme inzwischen so gut sind, das sie
allenfalls noch in ganz langen Telebrennweiten Sinn machen, aber sonst in der Kamera viel deutlichere Vorteile bringen? Hier verschlafen Canon und Nikon eine sehr wichtige Innovation, bzw. setzen sie immer noch nur
an der aufwendigsten Stelle ein. Die Ergonomie des dicklich geschwungenen Gehäuses ist kaum vorbildlich, die Bedienelemente sind fast nur rechts angeordnet, das Belichtungs-Wahl-Rad ist auch hier wieder nicht
feststellbar und wird sich immer unbeabsichtigt verdrehen, eine ISO-Taste fehlt zur Ehrenrettung muß ich feststellen, das der Hauptschalter an der bestmöglichen stelle sitzt, am Auslöser und zwei Drehräder für
Zeit und Blende vorhanden sind!
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Der Monitor hat mit „nur“ 2,7 Zoll nicht ganz die Größe der festeingebauten 3“ Zoll Luxusmonitore, aber das sollte in der Praxis kaum nachteilig sein.
Den beweglichen Monitor unten zu verankern verspricht in der Anwendung Praxisvorteile. Das beginnt schon damit, das man unbemerkter fotografieren kann, als wenn der Monitor an der Seite die Kamera noch
vergrößert, bei ebenerdigen Aufnahmen schattet die Kamera das Bild im besten Fall ab, was ebenfalls sehr positiv ist und über Kopf ist man mit dem Gesicht etwas naher am Monitor und zentral unter der Kamera.
Kleinigkeiten, die aber durchaus hier besser und durchdachter gelöst sind. Bravo, Nikon, hier war ein Praktiker am Werk!
Allerdings macht die Befestigung am Fuß der Kamera dieses Modell auch so hoch und verzerrt die gewohnte Spiegelreflex-Form etwas.
Sie verwendet SD Karten und der schmale kleine Akku mit weniger Kapazität, ist mit dem aus der Nikon D90 identisch.
Der Autofokus wird unterstützt durch den „alten“ Multicam 1000 der mit der Nikon D200 eingeführt wurde und auch in der D80 und D90 arbeitet.
Elf zentral verteilte Messfelder sind gut nutzbar, allerdings arbeitet auch hier nur das mittlere Messfeld in beiden Ebenen, alle anderen sind bei wenig Licht schnell überfordert. Hier sind eine Pentax K20D,
K200D, Olympus E-620, E-30 deutlich im Vorteil. Gut gefällt mir, das Nikon seit der D3 eingesehen hat, das die AF-Wippe einen Knopf in der Mitte braucht, das verleiht der Feld-Auswahl mehr Gefühl und raschere
Zielgenauigkeit. Das hat mich an der D200 und D300 immer geärgert und zu schnell verschiebt man einmal unbeabsichtigt mit der Nase den AF-Punkt.
Das Menü ist angenehm farbig, aber auch etwas verschachtelt, was bei den vielen Funktionen nicht ausbleibt. Wenn ich die
neuesten Kameras in die Hand nehme, fällt die Nikon sofort durch die fehlende Belederung oder besser Gummierung des Griffes unangenehm auf. Das genarbte Plastikgriffstück wie schon bei der Nikon D90 und anderen
Modellen ist Nikon unwürdig. Erst recht weil Nikon regelmäßig teurer ist als andere Fabrikanten. Also ehrlich eine Olympus E-620 oder Canon Eos 500D liegen erheblich angenehmer in der Hand.
Im Gegensatz zu diesen Zwergen ist die Nikon etwas unförmig geraten, macht aber als Kamera viel her.
Filmen Die Kameras müssen heute anscheinend Filmen können. Aufgrund der großen Objektivauswahl, vor allem auch im Weitwinkelbereich,
wo herkömmliche Camcorder nichts zu bieten haben, macht das auch einen gewissen Sinn. Die Bildqualität wird auch mit den großen Sensoren ungleich besser. Nur warum Basisfunktionen der Camcorder, wie Stereoton
eingespart werden ist sehr unverständlich. Den hat bisher nur Panasonic in der GH1 realisiert. Die Handhabung wird eigentlich erst mit Ledergriffschlaufe mit Camcordern vergleichbar. Es fehlt aber dringend
der lautlose Autofokus beim Zoomen und viele werden sich den flexiblen, motorischen Brennweitenbereich wünschen, wie ihn Pentax in der Anfangszeit von Autofokus schon realisiert hatte. Um gute Videos zu drehen
braucht es einfach erheblich mehr. Panasonic hat das als einziger erkannt und bietet immerhin ein speziell gerechnetes 14-140 mm Zoom an, das sich fast geräuschlos fokussieren lässt. Allerdings ist das sehr
lichtschwach im Vergleich zu Camcordern. Also ohne Bildstabilisierung, Stereoton, motorisches Zoomen und die richtige Balance wird aus einer Spiegelreflex kaum ein Camcorder-Ersatz. Da sind Digicams wie die
Panasonic TZ7 schon erheblich weiter, die all das bieten, allerdings auch mit noch lichtschwachen Zooms und schlechter Griffigkeit.Wenn Nikon und Canon auf dem Kurs bleiben wird die nächste Kamerageneration einen
eingebauten Stabilisator und spezielle Objektive bieten müssen. Die Nikon D5000 würde mich kaum zum Einstieg in das Nikon-System animieren, aber als Nikon-Fotograf würde ich sie ganz klar allen anderen
Nikon-Kameras vorziehen, auch der D90 und ich würde eine D40, D50; D60; D70; D80 und D100 dafür sofort hergeben.
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